Eine Zentralklinik schreibt massive Verluste

Über das  AGAPLESION Ev.Klinikum Schaum­burg  haben wir auch auf dieser Seite schon mehrfach berichtet :    Denn in den Diskus­sio­nen um die Zukun­ft der Kranken­häuser in unser­er Region wird diese Zen­tralk­linik immer wieder als Vor­bild und Vorzeigeob­jekt  herange­zo­gen. Aktuell wer­den aus dem Schaum­burg­er Land hohe Ver­luste im ersten Betrieb­s­jahr gemeldet : das Defiz­it in 2018, dem ersten Betrieb­s­jahr nach der Eröff­nung, beträgt 12 Mio €.Weit­er­lesen

Zukunftsperspektiven für die Norder UEK?

Ein erfreulich­es Beken­nt­nis zur Zukun­ft der mul­ti­modalen Schmerzs­ta­tion an der UEK  in Nor­den gab Geschäfts­führerin Astrid Gesang in der let­zten Woche ab. Der Fördervere­in nimmt dazu Stel­lung.

Der Fördervere­in der UEK am Stan­dort Nor­den begrüßt das Beken­nt­nis der Geschäfts­führung der Trägerge­sellschaft zur mul­ti­modalen Schmerzs­ta­tion am Stan­dort Nor­den. Es ist wichtig, dass die Trägerge­sellschaft nicht immer nur von ein­er Zen­tralk­linik in Georgsheil rede, son­dern die für die Patien­ten wichti­gen  medi­zinis­chen Ange­bote und die guten Leis­tun­gen der Klinikmi­tar­beit­er an den  beste­hen­den Stan­dorten  in Aurich, Emden und Nor­den  angemessen fördert und sichert.… Weiterlesen

Warum werden klare Zahlen aus Hannover von Geschäftsführung und Politik verdreht?

Stel­lung­nahme des Fördervere­ins für die UEK am Stan­dort Nor­den zu den Erk­lärun­gen von Wiard Siebels und Claus Epp­mann

Claus Epp­mann und Wiard Siebels brin­gen in den Pressemit­teilun­gen nur Halb­wahrheit­en, um sich selb­st aus der Schus­slin­ie zu brin­gen. Der Fördervere­in für die UEK am Stan­dort Nor­den fordert deshalb die Presse auf, die Orig­i­­nal-Zahlen der Lan­desregierung zu veröf­fentlichen, die diese als Antwort auf die kleine Anfrage der Grü­nen im nieder­säch­sis­chen Land­tag her­aus­gegeben hat.… Weit­er­lesen

Nachlese zur Filmvorführung “Der marktgerechte Patient” in Norden

Seit der Umstel­lung der Kranken­haus­fi­nanzierung auf soge­nan­nte Fall­pauschalen ste­ht für deutsche Klinken nicht mehr der kranke Men­sch, son­dern der Erlös aus sein­er Behand­lung im Vorder­grund. Der Film deckt die gefährlichen Auswirkun­gen dieser Ökonomisierung auf Patien­ten und Klinikbeschäftigte auf”

 

Rund 30 Gäste und Mit­glieder des Fördervere­ins trafen sich am 19.02. im Mit­tel­haus in Nor­den , um sich gemein­sam den Film  „Der mark­t­gerechte Patient“ anzuse­hen und im Anschluss darüber zu disku­tieren.… Weiterlesen

Landratskandidat Olaf Meinen beim Förderverein

Nach ein­er Gespräch­srunde mit Bernd Iken im Jan­u­ar hat­ten wir am 6.2. mit Olaf Meinen einen weit­eren Land-ratskan­di­dat­en zu einem öffentlichen Tre­f­fen ein­ge­laden. Im Ver­lauf der über zweistündi­gen, engagierten Diskus­sion ließ Olaf Meinen zwar in etlichen Punk­ten eine gemein­same Sicht auf die Prob­lem­felder der sta­tionären und ambu­lanten Gesund­heitsver­sorgung in unser­er Region erken­nen. Bei der Bew­er­tung und der Frage – was fol­gt daraus?… Weiterlesen

Landratskandidat Bernd Iken zu Gast beim Förderverein

Der Bewer­ber um das Amt des Lan­drates, Bernd Iken (re, im Bild)  war der Ein­ladung des Fördervere­ins der UEK am Stan­dort Nor­den e.V. gefol­gt und stellte sich in Nor­den Bürg­ern und Vere­ins­mit­gliedern vor.

Bernd Iken spricht sich für den Fortbe­stand der zwei Kliniken in Aurich und Nor­den aus und kommt damit den Wün­schen und Vorstel­lun­gen der Vere­ins­mit­glieder ent­ge­gen. Bei fast 2 Mil­lio­nen jährlichen Urlauberüber­nach­tun­gen und der Altersstruk­tur in der Küsten­re­gion, so Iken, sei eine Ver­legung der Klinik von der Küste bzw.… Weiterlesen

Gesundheitsdialog Nordwest : Politik läßt Krankenhäuser sterben – Inszenierte Podiumsdiskussion statt „Bürgerdialog“

Am 9.1.19   startete die Trägerge­sellschaft  Kliniken AUR-EMD-NOR in der Emder A Las­co-Bib­lio­thek mit ein­er öffentlichen Podi­ums­diskus­sion den „Gesund­heits­di­a­log Nord­west“. Damit erfüllt sie nach eige­nen Angaben einen Auf­trag der poli­tis­chen Gremien, im Zuge des „Nicht aus dem Augen-Ver­lierens ein­er Zen­tralk­linik“  The­men­felder wie Not­fal­lver­sorgung, Erre­ich­barkeit und Nach­nutzung  öffentlich, unter Beteili­gung der Bürg­er, in Form von Podi­ums­diskus­sio­nen und work­shops  zu bear­beit­en.

Zur Erin­nerung :  Wenn die sta­tionäre Ver­sorgung in Nor­den, Aurich und Emden so umgestal­tet wird, wie es Kreistag und Emder Rat vom Geschäfts­führer Epp­mann erwarten, dann sieht die „Zukun­ft­slö­sung“ nur noch ein Kranken­haus in der Region vor — die Zen­tralk­linik.… Weiterlesen

Leer investiert — Zentralkliniker träumen

Erfreuliche Nachricht­en aus Leer : „Während ander­norts die Ver­ringerung eines Mil­lio­nen­de­fiz­its bejubelt wird, bauen wir neu mit Geld aus der eige­nen Kasse“. Mit einem so selb­st­be­wußten state­ment  kon­nte der Leer­an­er Lan­drat Groote in seinem Jahres­rück­blick 2018 zurecht punk­ten. Seine Bemerkung macht aber auch deut­lich, wie Poli­tik und Klinikman­age­ment  der Nach­barkreise das gesund­heit­spoli­tis­che Treiben im Land­kreis Aurich und in Emden wahrnehmen : als hil­flos­es und plan­los­es Stück­w­erk.… Weiterlesen

Norder Parteien nehmen Stellung zur aktuellen Kliniksituation

In der ver­gan­genen Woche haben drei Norder Parteien zur aktuellen Sit­u­a­tion der UEK deut­lich Stel­lung bezo­gen. Der Fördervere­in begrüßt es, daß der — speziell für das Norder Kranken­haus — ruinöse Kurs, den die Geschäft­sleitung der UEK  mit Bil­li­gung der Gremien des Land­kreis­es Aurich unbeir­rt weit­er ver­fol­gt , durch die Norder Parteien CDU, ZOB und Grüne im Hin­blick auf  Auswirkun­gen für Patien­ten und Per­son­al  hin­ter­fragt wird.Weiterlesen

Eppmann : „Mit funktionierenden Kliniken in die Zukunft“ — „haltlos“ oder einfach nur zynisch?

Seit Jahren wer­den Leis­tun­gen und Ange­bote der UEK , und dabei vor­rangig  des Norder Kranken­haus­es, immer weit­er eingeschränkt. Für eine Mod­ernisierung oder gar einen Aus­bau der UEK wer­den schon eben­so lange keine För­der­mit­tel des Lan­des mehr beantragt, weil Poli­tik und Geschäft­sleitung ihre Kranken­häuser als Abwick­lungs­fälle betra­cht­en und behan­deln, die sie schnell­stens schließen wollen. Sie selb­st schaf­fen auf diese Weise täglich mehr von den soge­nan­nten „mar­o­den“ Zustän­den, die sie so gern als  zwin­gen­den Beleg dafür ver­standen wis­sen wollen, daß die Häuser „ohne Zukun­ft“ sind.… Weiterlesen