Gespräch mit Matthias Arends

Gespräch des Fördervere­ins mit Matthias Arends (SPD) am 16.02.2018

Der Fördervere­in sprach let­zte Woche mit dem Land­tagsab­ge­ord­neten Matthias Arends, in dessen Wahlbere­ich gle­ich zwei der von der Umstruk­turierung betrof­fe­nen Kranken­häuser liegen; Emden und Nor­den.  Der Vere­insvor­stand  trug Her­rn Arends eine Ein­schätzung vor, was zu erwarten wäre, wenn die Betrieb­sstätte der UEK in Nor­den geschlossen wer­den sollte. Seit Über­nahme durch den Land­kreis wurde das Norder Kranken­haus sukzes­sive abge­baut.

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Förderverein zum “Eckpunktepapier” — Klinikstandort Norden soll sterben ?

Die sta­tionäre Kranken­hausver­sorgung in Nor­den soll aufgegeben wer­den. Diesen Vorschlag hat die gemein­same Geschäfts­führung der Kliniken Aurich/Norden (UEK) und Emden (HSK) am 18.01.2018 dem Aurich­er Kreistag und dem Emder Rat Stad­trat präsen­tiert. Wie Geschäfts­führer Claus Epp­mann erk­lärte, sei die Schließung des Norder Stan­dortes “unumgänglich”.   Der Fördervere­in der UEK am Stan­dort Nor­den nahm dazu am 21.01.2018 in der fol­gen­den Pressemit­teilung  Stel­lung :

Am 18.… Weiterlesen

Offener Brief an Kreistagsabgeordnete : Wirkliche Verbundlösung schaffen !

In einem offe­nen Brief an alle Mit­glieder des Aurich­er Kreistages fordert der Fördervere­in den Kreistag auf, deut­lich stärk­er als bish­er selb­st die Ver­ant­wor­tung für die Zukun­ft der Kranken­haus­land­schaft zu übernehmen. Der Vere­in hält eine Ver­bundlö­sung der drei Kranken­haus­stan­dorte Aurich, Emden und Nor­den für die einzig sin­nvolle Lösung. Die Entwick­lung eines Konzeptes dürfe nicht auss­chließlich dem Geschäfts­führer der Trägerge­sellschaft für die Errich­tung des Zen­tralk­linikums Georgsheil, Her­rn Claus Epp­mann, über­lassen bleiben.… Weiterlesen

Politik bekennt sich nicht zum Erhalt der Klinikstandorte

Mit Befrem­den hat der Fördervere­in der UEK Nor­den zur Ken­nt­nis genom­men, dass auf der Kreistagssitzung am 6. 9.2017 der Kon­sor­tialver­trag ver­längert wurde und Claus Epp­mann mit der Erstel­lung eines neuen Konzeptes beauf­tragt wurde. Damit wird der Geschäfts­führer bestätigt, der bis­lang für die Schließung der drei Kranken­häuser stand und die Umset­zung der Zen­tralk­linik in vie­len öffentlichen Diskus­sio­nen als alter­na­tiv­los dargestellt hat.

Die Poli­tik hat wed­er ein klares Beken­nt­nis für den Erhalt der Klinik­stan­dorte abgegeben, noch hat sie konkrete Vor­gaben an den zukün­fti­gen Geschäfts­führer gestellt.Weiterlesen

Aufwertung der Norder Chirurgie gefordert

Die Entschei­dung im Altkreis Nor­den für das Kranken­haus in Georgsheil ist nicht in dem Sinne zu werten ist, dass die Norder Bevölkerung das Kranken­haus in Nor­den nicht mehr will. Das Ergeb­nis für Georgsheil ist vor dem Hin­ter­grund der mas­siv­en Wer­bekam­pagne und auch der Verun­sicherung der Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter durch die Kranken­hausleitung zu sehen. Wir sind befremdet, in welchem Aus­maß sich Poli­tik­er, Gew­erkschafter, Betrieb­sräte und andere in die Wer­bekam­pagne für die ZK haben einspan­nen lassen.… Weiterlesen

Zentralklinik: Dauerwerbung mit Tournee Charakter

LIEBE NORDER BÜRGERINNEN UND BÜRGER

Am 11.Juni sind Sie aufgerufen, Ihre Zus­tim­mung oder Ablehnung zum Erhalt der UEK am Stan­dort Nor­den im Rah­men des Bürg­er­entschei­ds zu erk­lären. Wir vom Fördervere­in der UEK am Stan­dort Nor­den e.V. haben seit über drei Jahren inten­siv die vielfältig­sten Fra­gen und Aspek­te dazu erörtert. Lei­der fand eine ergeb­nisof­fene, trans­par­ente und demokratis­che Debat­te um wirk­liche Alter­na­tiv­en zur geplanten Zen­tralk­linik von Seit­en des Land­kreis­es und der Plan­er nicht statt.… Weiterlesen

Ausnahmeregelung für Honorarnotärzte

Berlin (hib/PK) — Der unlängst im Bun­destag beschlossene Verzicht auf die Sozialver­sicherungspflicht von Hon­o­rarnotärzten trägt nach Ansicht der Bun­desregierung zur Sich­er­stel­lung der Ret­tungs­di­en­ste ins­beson­dere in ländlichen Räu­men bei. Es habe sich gezeigt, dass im Ret­tungs­di­enst die Ver­sorgung nicht mehr aus­re­ichend über fes­tangestellte Ärzte erbracht wer­den könne, sodass viele Träger auf Hon­o­rarärzte zurück­grif­f­en, heißt es in Antwort (18/11142) der Regierung auf eine Kleine Anfrage (18/11022) der Frak­tion Bünd­nis 90/Die Grü­nen.… Weiterlesen

Der Förderverein stellt sich vor

Ins­beson­dere durch wirtschaftlichen Druck kommt es zu ein­er Konzen­tra­tion in der Kranken­haus­land­schaft. Die Etablierung “mark­twirtschaftlich­er Steuerungse­le­mente” in der deutschen Gesund­heit­spoli­tik, geht dabei beson­ders zu Las­ten kleiner­er Kranken­häuser, die dadurch sys­tem­a­tisch in ökonomis­che Schräglage ger­at­en und von Schließun­gen bedro­ht sind. Dies ist vor allem eine poli­tis­che Absicht, da generell auf Großk­liniken und Zen­tral­isierung geset­zt wird. Kleinere Kranken­häuser sollen “vom Markt” genom­men wer­den. Wir, der Fördervere­in beken­nen uns dage­gen zu ein­er flächen­deck­enden sta­tionären Kranken­ver­sorgung.Weiterlesen

Missverständlicher Leserbrief ?

Nachge­fragt

Ende Jan­u­ar sorgte ein Leser­brief der Tageszeitung „Ost­friesis­ch­er Kuri­er“ für Aufre­gung in Nor­den. Der Vater eines sech­sjähri­gen Kindes beschw­erte sich darin, dass die Not­fal­lauf­nahme des Norder Kranken­haus­es nicht in der Lage war, das Kind zu behan­deln. Erforder­lich wäre eine Infu­sion gewe­sen, die allerd­ings nur in Aurich hätte gegeben wer­den kön­nen. „Wir fra­gen uns“, so der Vater in dem Leser­brief, „wie ein Kranken­haus noch eine Daseins­berech­ti­gung haben will und ständig darauf pocht, so wichtig für die Ver­sorgung vor Ort zu sein, wenn einem Patien­ten nicht ein­mal eine Infu­sion gelegt wer­den kann, son­dern er weggeschickt wird.… Weiterlesen

Geschäftsmodell Gesundheit

Buchvorstel­lung

Unser Gesund­heitswe­sen entwick­elt sich mehr und mehr zu ein­er Gesund­heitsin­dus­trie, bei der die Erwirtschaf­tung von Erlösen der zen­trale Antrieb ist. Bere­its 2014 erschien im Suhrkamp Taschen­buch Ver­lag „Geschäftsmod­ell Gesund­heit – Wie der Markt die Heilkun­st abschafft“ von Prof. Dr. med. Gio­van­ni Maio. Dieses Buch des Arztes und Pro­fes­sors für Bio- und Medi­zinethik an der Albert-Lud­wigs-Uni­ver­sität in Freiburg ist ein Plä­doy­er für den Weg zu ein­er Heilkun­st, die den Patien­ten als Men­schen und nicht als „Kun­den“ im Blick hat, die Gesund­heit nicht als Ware verkauft, son­dern die medi­zinis­che Ver­sorgung als Sorge um den Kranken und nicht als Dien­stleis­tung ver­ste­ht.… Weiterlesen